Jacques Gassmann – Über den Künstler
Seit den frühen 1980er Jahren entwickelt Jacques Gassmann eine erkennbare visuelle Sprache und eigene malerische Techniken, die seine Arbeiten sofort identifizieren. Er experimentiert mit Tusche und farbigen Pigmenten und schafft Werke mit klarer Struktur und visueller Spannung. Aus diesen Erfahrungen entstand seine patentierte Maltechnik, die es dem Medium erlaubt, aktiv an der Entstehung von Form, Gestus und Bildstruktur mitzuwirken.
Der Künstler arbeitet vorwiegend in Zyklen unterschiedlicher Größen, von monumentalen Kompositionen bis zu kleineren, intimen Formaten. Zu den wichtigsten gehören: „Apokalypse“ (1988–1992, 32 Teile), „Apart of Me“ (ab 1989), „Supersonic“ und „Natural Hazards“. Jeder Zyklus entwickelt die charakteristische visuelle Sprache des Künstlers, unabhängig von Format oder Material.
Seit 1988 entsteht zudem die Serie „Diasporen“, benannt nach den Wörtern „Sporen“ und „Diaspora“. Gassmann verwendet Papier, Karton und Kraftpapier mit vorheriger Geschichte und verleiht den Materialien neues Leben, neue Bestimmung und Bedeutung innerhalb des Bildes. Ihre natürlichen Strukturen, Spuren früherer Nutzung, Abdrücke, Flecken und Vorzeichnungen werden integraler Bestandteil der Komposition. Die Werke werden entweder roh an der Wand präsentiert, wodurch ihr intimer und direkter Charakter hervorgehoben wird, oder in hochwertigen Rahmen mit Museumsglas, was die Beobachtung von Struktur und Material erlaubt. Diese Serie gehört heute zu den in den letzten Jahren besonders von Sammlern geschätzten Arbeiten und gilt als unverwechselbares Element von Gassmanns Schaffen, das seinen konsequenten, experimentellen Umgang mit Material unterstreicht.
Gassmann arbeitet mit Tusche und Pigmenten und lässt das Medium aktiv an der Gestaltung von Form, Gestus und Bildstruktur teilnehmen, wodurch subtile, dynamische Kompositionen entstehen, in denen Licht und Schatten die visuelle Präsenz des Werkes verstärken.
Jacques Gassmann lebt und arbeitet in Würzburg, in einem historischen Konvent, dessen ehemalige Kapelle heute sein Atelier ist – ein Ort mit ausgeprägtem historischen und architektonischen Kontext, der die Atmosphäre seiner Arbeiten mitprägt.
Der Künstler wird vertreten durch die Galerie ART BASE (Wiesbaden und Berlin, www.artbasegallery.de), und seine Arbeiten können dauerhaft im Atelier Jacques Gassmann, Fasanenstraße 28, Berlin besichtigt werden – einem zentralen Treffpunkt für Sammler und Kunstliebhaber aus aller Welt.

Exhibitions: China, France, UK, Italy, Austria, Poland, Sweden, Switzerland, Spain, USA.
Germany: Aachen, Augsburg, Berlin, Bad Kissingen, Braunschweig, Celle, Eichstätt, Essen, Frankenthal, Fulda, Fürstenfeldbruck, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hannoversch-Münden, Hattenheim, Holzkirchen, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Ludwigsburg, Lüneburg, Miltenberg, München, Neustadt am Rübenberg, Oldenburg, Prenzlau, Rottenburg, Saalfeld, Salzgitter, Saarbrücken, Weinberg, Würzburg
Performances with: Hans Joachim Roedelius (Composer/Pianist, Baden/Wien) Christopher Chaplin (Composer, London) Elena Kats Chernin (Composer, Sydney) Matthias Neukirch (Actor, Berlin DT i Zurich Schauspielhaus) Judith Schnell (Domchor Limburg), Ecki Stieg (radio Hannover) Ralf Jaroschinski (Ballett, Rio, Brasil, Frank Schablewski (Writer, Düsseldorf), Natalia Wojciechowska (Ballett, Warszawa), Maciej Stendek (elektronika, Gdańsk), Hans Georg Vleugels (Orgelwerk, Hardheim).
BIOGRAPHIE
JACQUES GASSMANN 2023
Geboren am 28.1.1963 in Heidelberg , lebt in Würzburg und Berlin
Einzelausstellungen (Auswahl)
2023 Berlin, Das Stue, Ausstellung und Installation Baden/Wien MoreOhrLess Festival
Berlin, Fasanenstr 28. Gallery Weekend
2022 Baden/Wien MoreOhrLess Festival Berlin, Fasanenstr 28. Gallery Weekend
2021 Baden/Wien MoreOhrLess Festival
2018 Warsaw, Agata Leguern Gallery
2017 Art Karlsruhe, Galerie im Fritz Winter Atelier
Berlin Fasanenstr 28 Ausstellung
2016: Museum Burg Miltenberg, Einzelausstellung
Galerie Uterstaedt, Berlin 2015 Galerie Uterstaedt, Berlin
Diözesanmuseum , Regensburg
2014 Museum am Dom, Würzburg
2013 Kunsthalle Concordia, Poznan, Polen
Galerie Fu Xin, Shanghai, China
Galerie Juliane Ehrlicher, Leipzig Stift Haug Würzburg 2012 Bologna Art Fair 2012 Galerie Fu Xin (Shanghai)
Karlsruhe Art Fair (Gal. im Fritz Winter)
Roma Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
2011 Bologna Art Fair Galerie Fu Xin (Shanghai) Rom ,Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
Miltenberg , Museum Burg Miltenberg
San Diego, Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai) Miami, Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai) 2010 Würzburg, Apokalypse, St Stephan
Galerie Fritz Winter, Diessen Auch ART Karlsruhe und ART Bodensee Würzburg, Stift Haug, Apokalypse
Galerie Döbele, Effeldorf (Gruppe)
2008 Schloss Dagstuhl
Galerie am Hauptplatz, Fürtenfeldbruck Museum Bad Kissingen
Benediktushof Holzkirchen
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen Galerie am Hauptplatz, Fürstenfeldbruck Katholische Akademie, München
2006 Müller Stiftung Hattenheim Collection 2005 Galerie Miejska, Wroclaw(Breslau), PL
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen 2004 Schloss Salder, Salzgitter
Kunstverein Stolberg, bei Aachen
Kloster Bronnbach
Galerie Ricarda Fox, Essen
Schloss Landestrost, Neustadt am Rübenberge
Städt. Kunstsammlung,Toskanische Galerie, Augsburg Galerie Hunziker, Zürich, Schweiz
Galerie Schlehn, Neustadt a. Rbge
Galerie Winter, Wiesbaden
2002 Galerie Nord LB Art, Hannover
Kunstverein Genthiner Elf, Berlin
Städtische Kunstsammlung Schloss Salder, Salzgitter
2001 Stadtkirche, Karlsruhe
Packhof, Hannoversch-Münden 2000 Dom, Fulda Diözesanmuseum, Eichstätt
Kloster Mariensee, Neustadt a. Rbge Ludwigskirche, Saarbrücken
1999 Kunstverein Göttingen
Eglise St. Thomas, Strasbourg, France Kunstverein, Lüneburg
1998 St. Lamberti Kirche, Oldenburg Cathédrale, Fusterie, Genève, Schweiz Diözesanmuseum Rottenburg Kunstverein Celle
1997 Schloss Mon Repos Ludwigsburg
Kunst am Bau
2022 Bad Vilbel, St Nikolaus , 15 teiliger Kreuzweg und Emmaus Gemälde l 2017 Dingolshausen, St Laurentiuskirche, 2 großformatige Wandgemälde
Würzburg Akademie Burkhardushaus , 5 großformatige Gemälde
Baunach, Kath Kirche , Großes Wandgemälde
2016 Volkersberg, Katholische Kirche, 2 großformatige Altargemälde
2014 Waigolshausen, St Jakobuskirche, Oberlichtfenster & 2 Vertikalfenster 2013 Obertheres , 2 Flügel Altarbilder, Pfarrkirche St. Kilian
2011 Würzburg, Augustinerkirche, Kreuzweg und großformatiges Altargemälde
Würzburg, Dom, 3 grossformatige Gemälde. 2010 Würzburg, Neumünster, Gemälde
Würzburg, Dommusik, Gemälde
Chemnitz , Schlosskirche, Orgelgestaltung.
2009 Würzburg, Neumünster, Orgelprospekt Zeil a. Main, 2 Gemälde für die Orgel
2008 Bad Brückenau, Kath Kirche, Orgelgestaltung
2007 Emmelshausen, Kath. Kirche, Orgelgestaltung
2006 Weil-der-Stadt,Kath. Kirche, Orgelgestaltung.
2004 Filderstadt St Stephanus, 12 teiliger Kreuzweg und Orgelprospekt 2002 Neustadt am Rbge , Krankenhauskapelle, Wandmalerei und 5 Gemälde
Straubing, FirmaVölkl, Snowboard Designs für 14 Linien
Krefeld, Alte Kirche, Orgelprospekt mit Gemälde 2000 Schifferstadt, Kath. Kirche, Orgelprospekt
Baunach,St. Oswald, Wandgemälde, 13 X 9 m
Straubing, FirmaVölkl , 24 Gemälde für die Zentrale 1999 Schwabmünchen, Kath. Kirche, Orgelprospekt
1998 Runding, St. Andreas Kirche Orgelprospekt
Bad Tölz, Franziskanerkirche, Orgelprospekt
1997 Hannover, Stadtkirche, Altargemälde
1996 Kitzingen, kath. Kirche St. Johannes, Orgelprospekt
Veitshöchheim, Caritas, Ausmalung der St. Hedwig Kapelle
1994 Hannover, Hanomag Gelände, 4 Wandgemälde für den Techno-Club Tor 1
Kitzingen, kath. Kirche St. Johannes, Altargemälde
1993 Hannover, Musikhochschule, 3 Bühnenbilder für den Choreografen Ralf Jaroschinski
Preise und Stipendien
2014. Kulturpreis „Kunst und Ethos“ , Regensburg
1997 Stipendium der Hermann Haacke Stiftung, Stuttgart
1994 Erster Preis der Diözese Würzburg für den Entwurf der Ausmalung des Tonnengewölbes der Barockkirche Grafenrheinfeld
1990-91 Stipendium der Ev. Hanns-Lilje-Stiftung, Hannover zur Realisierung des Apokalypse Zyklus begleitet durch Prof. Dr. Joachim Büchner, Sprengel Museum Hannover
1986 Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen

