Jacques Gassmann wurde am 28. 01.1963 in Heidelberg geboren

Er lebt in Würzburg und Berlin

Ausstellungen in
China, Frankreich, Großbritanien, Italien, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, USA
Deutschland : Aachen, Augsburg, Berlin, Bad Kissingen, Braunschweig, Celle, Eichstätt, Essen, Frankenthal,Fulda, Fürstenfeldbruck, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hannoversch-Münden, Hattenheim,Holzkirchen, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Ludwigsburg, Lüneburg, Mainz, Miltenberg, München, Neustadt am Rübenberg, Oldenburg, Prenzlau, Rottenburg, Saalfeld, Salzgitter, Saarbrücken, Stolberg, Trier, Wiesbaden, Würzburg

Performances mit: Hans Joachim Roedelius (Composer, Baden/Wien) Christopher Chaplin (Composer, London) Elena Kats Chernin (Kompositorin, Sydney) Matthias Neukirch (Schauspieler, Berlin DT ,und Zürich Schauspielhaus) Judith Schnell (Domchor Limburg), Ecki Stieg (Radio Hannover) Ralf Jaroschinski (Ballett, Rio , Brazil), Frank Schablewski  (Lyrik , Düsseldorf), Natalia Wojciechowska (Ballett , Warszawa) , Maciej Stendek (elektronik , Gdansk), Hans Georg Vleugels (Orgel, Hardheim) uvm ..


Chronologie

2018

2017

Warsaw , Agata Leguern Gallery

Art Karlsruhe, Galerie im Fritz Winter Atelier
Berlin Fasanenstr 28 Ausstellung

2016 Museum Burg Miltenberg, Museum Burg
Berlin, Galerie Uterstaedt, Zeichnungen
Art Karlsruhe und Köln Art Fair, Galerie im Fritz Winter Atelier
2015  Berlin, Galerie Uterstaedt
Köln, Art Fair, Galerie im Fritz Winter Atelier
Berliner Liste (Art Week Berlin), Galerie Uterstaedt
Mijas / Malaga (E), wallpainting
Art Karlsruhe, Galerie im Fritz Winter Atelier
Regensburg,  St. Wolfgang, Diözesan-/Domschatzmuseum
2014 Köln, Art Fair, Galerie im Fritz Winter Atelier
Art Karlsruhe, Galerie im Fritz Winter Atelier
Leipzig, Spinnerei, Nsk-Folk-Art-Biennale
Würzburg, Museum am Dom (Einzelausstellung)
2013 Poznan (PL) – Concordia, solo show
Art Karlsruhe und Köln Art Fair, Galerie im Fritz Winter Atelier
2012 Bologna Art Fair 2012 Galerie Fu Xin (Shanghai)
Karlsruhe Art Fair (Gal. im Fritz Winter Atelier, Diessen)
Rom ,Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
London ,Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
2011 Bologna Art Fair Galerie Fu Xin (Shanghai)
Rom ,Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
Miltenberg , Museum Burg Miltenberg
San Diego, Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
Miami, Art Fair, Galerie Fu Xin (Shanghai)
2010 Würzburg, Apokalypse, St Stephan
Diessen Galerie Fritz Winter, Auch ART Karlsruhe und ART Bodensee
Würzburg, Apokalypse , Festival Endspiel 2011, im Stift Haug
Berlin , Roderich , Performance
Effeldorf Galerie Döbele (gruppe)
2008 Schloss dagstuhl
Galerie am Hauptplatz , Fürstenfeldbruck
Retrospektiv 5 Museen in Bad Kissingen
Benediktushof Holzkirchen
2006 Müller Stiftung Hattenheim Collection
2005 Städtische Galerie, Wroclaw(Breslau), PL
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen
Galerie am Hauptplatz , Fürstenfeldbruck
Katholische Akademie München
2004 Schloss Salder, Salzgitter, „Apocalypse“ Burg Stolberg / Aachen
„Apocalypse“, Basilika, Trier
Kloster Bronnbach „Still a life“
2003 Galerie Riedel, Frankenthal (Gruppe)
Museum am Dom, Würzburg
Galerie Ricarda Fox , Essen
Schloss Landestrost, Neustadt /rbge
Stadt Augsburg, Säulenhalle, „ogrody„, „Flots“, „Diasporen“,
Galerie Hunziker, Zürich
Galerie Schlehn , Empede
Galerie Winter, Wiesbaden
2002 Nord LB Art, Hannover
Kunstverein Genthiner Elf, Berlin
Städtische Kunstsammlung Schloss Salder, Salzgitter
Premio Suzzara, Mantova (Italy)
2001 Stadtkirche Karlsruhe, „Apokalypse“
Galerie Bernardi, Aachen
Packhof, Hann-Münden, „Supersonic“, „Viriditas“,
Kunsthalle Faust, Hannover, „Passion“
2000 Dom Fulda, „Apokalypse“
Diözesanmuseum, Eichstätt
Kloster Mariensee, „Viriditas“
Ludwigskirche Saarbrücken,“Apokalypse“
1999 Künstlerhaus Göttingen , „Coasts“
St. Thomas, Strasbourg (F), „Apokalypse“
Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg, „Coasts“
1998 St. Lamberti Kirche, Oldenburg
Cathedrale, Fusterie…5 Orte in Geneve(CH)
Diözesanmuseum, Rottenburg
Kunstverein Celle Schloß , „Supersonic“
1997 St. Andreaskirche,Braunschweig,“Apokalypse“
St. Johanneskirche, Saalfeld
Schloß Ludwigsburg, Mon Repos
Künstlerhaus Berlin
1996 Tyska Kirka, Stockholm (S)
1994 Domruine St. Marien, Prenzlau, Apokalypse
1993 Galerie Schlehn, Neustadt/Rbg.
Galerie Borkowski, Hannover
1992 Marktkirche, Hannover, „Apokalypse“
St. Michael, Würzburg, „Apokalypse“
St. Michael, Lübeck, „Apokalypse“
1991 Galerie Weber, Berlin
wystawa szuki, Targi, Poznan (PL)
1990 Galerie Stübler, Hannover
1989 Stadt Hannover, Ubahnhof Kröpke „Transfer“ Lichtraum, München
1987 Orangerie Herrenhausen, Hannover (Gruppe)
Kunstverein Hamburg,
„Art of Piece Biennale“ (beitrag)
Lichtraum, München
1986 Sprengelmuseum Hannover, „Kunstbojen“
Universität Hannover, „Weißmachen“
1985 Eisfabrik Hannover, „Messungen“
Künstlerhaus Eisenturm, Mainz
Köln U-bahn, „Rollendes Atelier“
1983 -1988 Performances in München, Freiburg, Villingen, Dortmund, Siegen, Oldenburg, Hannover, Bruxelles und Mainz u.a.
 

Kunst am Bau

1993  Hannover, 3 Bühnenbilder für den Choreografen Ralf Jaroschinski
1994  Hannover,  4 Wandgemälde für den Techno-Club Tor 1

           Kitzingen, St. Johannes“, Altarbild für die kath. Kirche, 
1996 Veitshöchheim Ausmalung der St. Hedwig Kapelle,

           Kitzingen, St, Johannes Kirche, Orgelgestaltung
1997  Hannover „Passion“, Altarbild, Neustädter Kirche,

           Braunschweig, First Zentrale „Patagonia“, Gemälde (8x3m) & 19 Tafeln
1998 Runding, St. Andreas Kirche Orgelgestaltung,   

              Bad Tölz,   Franziskanerkirche, Orgelgestaltung
1999   Schwabmünchen, Orgelgestaltung, St. Michael
2000  Schifferstadt Orgelgestaltung, St. Jakobus

             Baunach,St. Oswald, Wandgemälde, 13 X 9 m     

             Straubing, „Boardercross“, Bilderserie für die Völkl-Zentrale
2002  Neustadt amRbGe ,Gestaltung der Kapelle, Krankenhaus

             Völkl, Snowboards 03-04 Design

             Krefeld, Alte Kirche Farbfassung der neuen Orgel    
2004  Filderstadt St Stephanus, Orgelgestaltung und Kreuzweg
2006  Weil-der-Stadt,Mariakönigin, Orgelgestaltung 
2007  Emmelshausen Orgelgestaltung 
2008  Bad Brückenau,Orgelgestaltung 
2009  Würzburg, Neumünster, Orgelgestaltung
            Zeil a. Main, 2 Gemälde für die Orgel
2010   Würzburg , Neumünster und Dommusik, 2 Gemälde Passion 2mx2m

             Chemnitz , Schlosskirche, Orgelgestaltung
2011    Würzburg, Augustinerkirche, Kreuzweg und 7 x 4 m Altargemälde
             Würzburg, Dom, 3 grossformatige Gemälde für die Krypta

2013    Obertheres , 2 Flügel Altarbilder, Pfarrkirche St Kilian

2014    Waigolshausen, St Jakobuskirche, 40 qm Oberlichtfenster

             und 2 Vertikalfenster

2016  Volkersberg,Katholische Kirche, Altargemälde  2 St 500 x 100 cm

2017  Würzburg , Burkhardushaus , 5 Ogrody Gemälde für den Speisesaal

2017  Dingolshausen, St Laurentiuskirche , Wandgemalde ca 700 x 840 cm

         und Wandgemälde ca 300 x 250 cm

2018 Baunach , 10qm Wandgemälde (erweiterung des Wandgemälde 2001)

Preise und Stipendien

2014 Kulturpreis Kunst und Ethos des Verlags Schnell und Steiner, Regensburg

1986 Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen

1990-91 Arbeitsstipendium der Ev. Hanns-Lilje-Stiftung, Hannover

1994 Erster Preis der Diözese Würzburg für den Entwurf der Ausmalung des Tonnengewölbes der Barockkirche Grafenrheinfeld

1997 Stipendium der Hermann Haacke Stiftung, Stuttgart

Der Künstler

  Am 28.01.1963 wird Jacques Gassmann in Heidelberg als Sohn des Professors der Theologie Günther Gassmann und der Dolmetscherin Ursula Gassmann geboren. Bereits in seiner frühen Kindheit erfährt der Junge kosmopolitische Einflüsse, nicht nur, während er bis zum sechsten Lebensjahr mit seinen Eltern und zwei Brüdern in einem internationalen Studentenwohnheim aufwächst, sondern auch, als er als Vierjähriger von einer dänischen Studentin vor dem Tod durch Ertrinken im Neckar gerettet wird. Der Umzug der Familie 1969 nach Strassburg in Frankreich wird zum Grundstein für Jacques Gassmanns »amour francais« und eine musikalische Ausbildung parallel zum Lycée am Konservatorium Strassburg mit dem Hauptinstrument Cello. Durch die Ernennung des Vaters zum Kirchenpräsident siedelt Jacques Gassmann als 14-Jähriger ins Niedersächsische Großburgwedel um, wo er 1982 sein Abitur in den Fächern Französisch und Kunst ablegen wird. Schon als Schüler arbeitet Gassmann in Grafikateliers, begeistert von der Sprache der Bilder, zunächst in Comics und Science-Fiction-Darstellungen, aber auch vom Gegensätzlichen in Grafik und Kunst. Erste Zeichnungen auf Papier entstehen.

Im Jahr 1979, mit 17 Jahren, entwickelt der begabte Schüler Performances mit dem Theaterregisseur Bernd Seidel. Gassmanns geliebtes Cello wird nach zu vielen öffentlichen Auftritten in Fußgängerzonen von den Eltern konfisziert und aus Protest vom jungen Wilden gegen Synthesizer und Rhythmusmaschinen eingetauscht. Die New Wave Band »Cache Sexe« entsteht unter Mitwirkung des späteren Schauspielers Andreas Jung und dem Fotografen und Designer Joachim Peters. Nach vier Jahren experimenteller Arbeiten mit elektronischer Musik, der Auszeichnung »Band des Jahres« und einem Plattenvertrag trennt sich »Cache Sexe« 1983.Die Musik bleibt neben und im Einklang mit der Kunst für Gassmann unverzichtbar; der Künstler komponiert selber Musikstücke und Soundtracks zu seiner Kunst, da er ohne den Klang nicht arbeiten kann.

 

 Unter dem Namen »Jeunesse Dorée« zeigt der Künstler ab 1982 in Aktionen und Ausstellungen mit der späteren Modedesignerin Uli Schneider erste wilde, expressionistische Arbeiten; eine Liebe, formuliert in Kunst. Durch seine charismatische Ausstrahlung mobilisiert Gassmann schon im gleichen Jahr dreihundert Künstler zur Ausstellung »1. Gegenwart« als Gegenpol zu den Herbstausstellungen im Kunstverein Hannover. Neben der Malerei folgen bis 1984 Soloperformances des Künstlers oder in Gruppen mit »Jeunesse Dorée« in verschiedenen Teilen Deutschlands sowie in Brüssel. Um seine Autonomie nicht zu gefährden, arbeitet Gassmann von 1982 bis 1984 als Zivildienstleistender in der Altenpflege Diakonie. Er unterwirft sich keinem System und entscheidet sich später auch gegen ein Kunststudium. Der Erfolg gibt ihm recht. Der Kunstsalon München zeigt im folgenden Jahr expressionistische Arbeiten des 22-Jährigen im Haus der Kunst.

In aufwendig gestalteten Kunst-Büchern mit den Titeln »Bilder der letzten Tage« (1985), »Hommage à la Peau« (1986) und »Chaine Parlée« (1987) verarbeitet Gassmann in gestischen Zeichnungen mit schwarzer Tinte Themen, die ihn unmittelbar betreffen, betroffen machen. So ist »Hommage à la Peau« seiner Katze Solange gewidmet, die vor seinen Augen überfahren wird. Als Reaktion auf die entmystifizierenden Debatten über Kunst folgt 1986 an der Universität Hannover Gassmanns Vortrag und die im doppelten Sinne namen-gebende Aktion »Weißmachen«. Vom Land Niedersachsen erhält er ein Arbeitsstipendium.

»Heftige«, große Malerei und kleine, filigrane Tuschezeichnungen wechseln noch im selben Jahr einander ab, bis sich der Künstler ab 1987 vorerst von der großformatigen Malerei mit Pinseln, Händen und anderen Körperteilen sowie Performances abwendet. Im gleichen Jahr zeigt Gassmann Arbeiten zum Thema »Künstler sehen Gärten« in der Orangerie in Hannover und im Lichtraum in München. Zurückgezogen arbeitet er in einem ehemaligen Pferdestall in Langenhagen bei Hannover.

 

 Im Geburtsjahr seiner Tochter Ophelia, 1989, erfährt Gassmanns Malerei eine Strukturveränderung, fortan eine bestimmte thematische Assoziation. »Natural Hazards« mit dreißig Exponaten entsteht als erster thematischer Zyklus und wird in der Galerie Stübler in Hannover gezeigt.Durch Experimente mit Tinte und ihren Pigmenten, dem Austesten der Möglichkeiten des Mediums Malerei, entwickelt der Künstler 1990 seine besondere, später patentierte Maltechnik »Ogrody«. Das stimmungserzeugende Wort bedeutet in der polnischen Sprache »Garten«, sowohl im Singular, als auch im Plural. In Polen nämlich entstehen Gassmanns erste »Ogrodys«, ohne dass sie zu dem Zeitpunkt schon vom Künstler so bezeichnet werden.

Ein Arbeitsstipendium der Hanns-Lilje-Stiftung Hannover von 1990 bis 1991 wird zur Grundlage für den monumentalen, 32 Werke umfassenden Zyklus der »Apokalypse« als die gemalte, vollständige Darstellung der Geschichte der Apokalypse. In den folgenden Jahren ist der auch als »Offenbarung des Johannes« bekannte Zyklus in Deutschland in Hannover, Berlin, Würzburg, Lübeck, Fulda, Saarbrücken, Karlsruhe sowie in Schweden in Stockholm, in der Schweiz in Genf und in Frankreich in Strassburg zu sehen.

Durch Reisen erfährt Jacques Gassmann die Erarbeitung seiner künstlerisch umgesetzten Themen. Hat ein Aufenthalt in der Karibik entscheidenden Einfluss auf die Umsetzung der Apokalypsen-Thematik, so dienen dem Künstler nach Ausbruch des Golfkrieges 1992 viele Gespräche mit Piloten der US – Airforce in San Diego, USA, als Einstieg in die Materie zu seinem 1993 geschaffenen Zyklus »Supersonic«. Anders als bei der »Apokalypse« lässt Gassmann bei dieser Arbeit seine persönliche Interpretation einfließen. »Supersonic« wird 1993 in der Galerie Borkowski in Hannover, 1998 im Celler Schloss und 2001 im Packhof in Hannoversch Münden ausgestellt. Ebenfalls aus dem sakralen Themenbereich, aber in der Umsetzung andersartig, schafft der Künstler von 1993 bis heute nach der Vorlage von meist ottonischen Kruzifixen seine aus zwei Teilen bestehenden Passionsbilder im charakteristischem Ogrody-Grün.

 

 Ab 1994 folgen für Gassmann verschiedene Aufträge aus dem Bereich Kunst am Bau. Durch die begeisterte Aufnahme der »Apokalypse« stellen nicht nur Kirchen und Kapellen Jacques Gassmann ihr Forum zur Verfügung für die Gestaltung von Orgeln, Altarbildern oder Gewölben, sondern auch Häuser wie die Conti AG 1992 in Hannover, das First-Reisebüro 1997 mit seiner Zentrale in Braunschweig oder die Firma Völkl 2000 in Straubing. Für den Entwurf der Ausmalung des Tonnengewölbes der Barockkirche Grafenrheinfeld gewinnt der Künstler 1994 den ersten Preis; ebenso für die Schaffung des Altarbildes für die St. Johanneskirche in Kitzingen. Parallel zu den verschiedenen Arbeiten in Bilderzyklen, Werkserien und Kunst-am-Bau-Projekten widmet sich Gassmann stets der zurückhaltenden, ruhigen, empfindlichen Thematik seiner »Ogrody» Werke.

1996 entstehen unter der Bezeichnung »Viriditas« Anatomien und Heilkräuterbilder, die auf das Werk von Hildegard von Bingen ins 12. Jahrhundert verweisen. In den folgenden Jahren werden die auf Kästen gezogenen Arbeiten im Schloss Ludwigsburg, im Kloster Mariensee und im Packhof in Hannoversch Münden gezeigt.

Aus der Perspektive von Satelliten entstandene Darstellungen von Küstenabschnitten mit der Bezeichnung »Coasts«. Kartografisch exakt künstlerisch umgesetzt, zeigen sie die immer auffälligere Vielseitigkeit des Künstlers. Im Künstlerhaus Göttingen und im Heinrich-Heine-Haus in Lüneburg 1999 wird »Coasts« dem Publikum zugänglich.

Die Neugier Gassmanns, stets erneut eine Thematik zu umkreisen, ohne sich bei Beginn der Arbeit schon genau festzulegen, lässt den Künstler ab 2000 für seine Kunst zum Snowboarder werden und seine Erfahrungen in den Bergen für die Firma Völkl in der Serie »Boardercross« und dem Design von Snowboards künstlerisch verarbeiten.

Die Annäherung Gassmanns an immer neue Thematiken bringt seine konzentrierte Auseinandersetzung mit vorausgegangenen Serien und Arbeiten voran. Zur Zeit arbeitet der Künstler an einer neuen Serie von Zeichnungen und Bildern, die sehr eindrücklich die figurativen und abstrakten Elemente in der Malerei von Jacques Gassmann zeigen.

Veröffentlichungen